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Aktivitäten, Proteste gegen Fellbach wehrt sich

Bericht: Protest gegen den vierten rechten Aufmarsch von „Fellbach wehrt sich“

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Für den 22. Oktober 2016 mobilisierte die rechte Aktivistin Ester Seitz zusammen mit der Gruppe Fellbach wehrt sich bereits zum 4. Mal zu einer Kundgebung nach Fellbach. Neu war an diesem Samstag, dass ein Spaziergang durch Fellbach angekündigt wurde.

Unter dem Motto „Schluss mit Sprengstoff-Attacken gegen friedliche Demonstranten“ versammelten sich ca. 25 Rechte vor der Lutherkirche, deren Kundgebung durch Demonstranten mit Reichsflaggen dieses Mal einen offen faschistischen Charakter entwickelte.

Ein breites Bündnis, darunter auch wir von der Initiative Rechtspopulismus Stoppen!, mobilisierte zu den Gegenprotesten und schaffte es, dass sich erneut über 300 Menschen verteilt auf zwei Kundgebungen den Faschisten entgegen stellten. Durch die Blockade der Eingänge zum Veranstaltungsort wurde den Teilnehmer der Weg dorthin erschwert und durch Musik, Parolen und eigene Redebeiträge wurde dafür gesorgt, dass schon in geringer Distanz nichts mehr von Kundgebung nach außen dringen konnte. Auch wurden Flyer an Passanten verteilt und durch Gespräche über die rechte Hetze aufgeklärt.

Als sich der Demonstrationszug um Ester Seitz dann auf seinen Weg durch Fellbach machte, war dies nur durch Gewaltanwendung seitens der Polizei möglich. Diesen Schutz durch die Polizei nutzen die Faschisten antisemitische, rassistische und nationale Parolen nach außen zu tragen.

Immer wieder versuchten Antifaschisten und Antifaschistinnen sich dem Marsch der Rechten in den Weg zu stellen oder ihn zumindest lautstark zu begleiten.

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Den Rechten war es dank des Einsatzes der Polizisten, ihres Pfeffersprays und einer Reiterstaffel möglich, ihre Demonstration durch Fellbach abzuhalten. Bei der Abschlusskundgebung, die wieder vor der Lutherkirche stattfand, dankte die Initiatorin Ester Seitz der Polizei für ihren Einsatz und Michael Stecher kündigte ein Wiederkommen an.

Für uns zeigt das wieder einmal, wie Staat und Faschisten Hand in Hand arbeiten. Doch wir werden rechte Hetze auch in der Zukunft nicht dulden und werden dort protestieren, wo Rechte auftreten!

Wir werden unsere Aufklärungsarbeit fortsetzen und versuchen die Menschen über den Rechtsruck und rechte Aktivitäten zu informieren.

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